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Der Sprit-Strecker

Sparsam soll mein Auto sein,
ganz aktuell ist das mein Wunsch.
Ein Auto, das kaum Sprit verbraucht
und dass du weit mit ‘kunnsch’. *)

Ein Auto, das neun Liter braucht,
das hatt’ ich schon recht lang,
wenn ich die Sprit-Preis heute seh’
dann wird mir Angst und bang!

Wenn ich auch große Füße hab’
die recht viel Raum auch brauchen,
verlass’ ich jetzt die Mittelklass’,
werd’ eins nach unten tauchen!

Trotzdem steig’ ich fröhlich ein
und nehm’ auch jeden mit.
Denn ich fahr’ nicht so gern allein,
zu zweit spar’n wir dann Sprit.

Ein Spielzeugauto kaufte ich,
geringer sind die Kosten,
doch hab’ ich es allein für mich,
mag es auch später rosten.

Ist auch mein Auto eher klein,
hat es dann doch genug PeEs,
und eines kommt besonders fein:
Mein Portefeuille hat kaum noch Stress.

*) Alemannisch für ‘kommst’

W.F.B. © 2010

Werbung im Brustton der Überzeugung

Wenn eine Kfz-Versicherung im Brustton der Überzeugung für ihre Tarife, Leistungen und Services wirbt, ist das nicht weiter ungewöhnlich. Wäre ja auch irgendwie kontraproduktiv, wenn ein Unternehmen nicht hinter seinem Produkt stehen würde. Der russische Kfz-Versicherer Rosgosstrakh hat das mit dem Brustton jetzt etwas zu wörtlich genommen und nutzt die weibliche Brust ganz gezielt für seine Werbung.

Die Spots sind zwischen 30 und 60 Sekunden lang. Sie zeigen nichts anderes als Brüste, auf die Fahrzeuge aufgemalt wurden. Mal ein Lastwagen, mal ein Bus, Pkw und auch Trecker. Die Frauen in der Werbung kneten, massieren und drücken ihren Busen, um auf diese Weise Unfälle und Zusammenstöße zu simulieren. Irgendwann steht dann die Adresse der Website des Unternehmens zwischen den Brüsten und bleiben die Autos vor einem Crash bewahrt.

Ob bewusst nach dem Motto „Sex sells“ verfahren wurde oder man sich einfach mal abseits ausgetretener Werbepfade bewegen wollte, ist unklar. Die Kfz-Versicherung hält sich vornehm zurück und erklärt, sie habe die Kampagne nie in Auftrag gegeben. Die russische Zeitung „Gazeta“ wertet das Gehabe als reine Marketing-Strategie. In der Bundesrepublik und vermutlich auch in vielen anderen europäischen Ländern müsste sich die Autoversicherung auf einen Sturm der Entrüstung vonseiten der Frauenrechtlerinnen und -rechtler einstellen.

James Bond kehrt zurück – mit dem Ford Ka

Längst sind die Filme über den Geheimagenten Bond, James Bond, nicht nur eine Freude für Filmfans und für Actionfreunde. Auch die Technik- und Autoliebhaber kommen dabei immer wieder auf ihre Kosten. Ab Montag, den 14. April, gehen die Dreharbeiten weiter. Der nächste James Bond, “Quantum of Solace”, ist in der Mache, da wird am Gardasee die Kamera geschwungen, um ein neues Action- und Technikspektakel einzufangen und auf Celluloid zu bannen. Und es wurde inzwischen bekannt, dass der Agent im Dienste seiner Majestät, mit der Nummer 007, einen Ford Ka fahren wird als Dienstwagen.

In goldmetallic soll „der Kleine“ daherkommen und es ist abzuwarten, wie oft und wie lange der Wagen des James Bond auf der Leinwand unterwegs sein wird. Das ist noch nicht bekannt. Auch nicht die zusätzlichen technischen Finessen, mit denen der Ford Ka des Herrn Bond ausgestattet sein wird. Man darf also richtig gespannt sein. Klar ist, dass auch im neuen Film, “Quantum of Solace”, ein Feuerwerk an Action abgebrannt werden wird. Auch auf Daniel Craig, der sich anlässlich seines ersten James Bond Films, Casino Royale, Anfang des Jahres 2006 mit viel Kritik auseinander setzen musste. Zu viele wollten ihn nicht als Nachfolger von Pierce Brosnan auf der Leinwand als 007 sehen. Er hat diesen Kritiken getrotzt. Und erhielt dann prompt noch im Januar letzten Jahres eine Nominierung Bester Hauptdarsteller“ für Casino Royale von der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst, kurz BAFTA genannt.

Vorbei sind wohl die Zeiten des Aston Martin, auch wenn wir ihm hinterher trauern und er irgendwie immer zu James Bond gehört hat. Wie das inzwischen in aller Welt berühmte „Wodka Martini Shaken, not stirred“, geschüttelt, nicht gerührt. Aber die Zeiten ändern sich. Wie die Darsteller. Wir dürfen also sehr gespannt sein, was neben dem geschüttelten Wodka Martini und neben dem „The name is Bond. James Bond.“, „mein Name ist Bond. James Bond“ noch so alles auf uns wartet. Den Ford Ka, in goldmetallic und sicher mit den allerbesten Fahreigenschaften werden wir sicher auf der Leinwand wiedersehen. Der Filmstart soll am 6. November dieses Jahres sein. Bis dahin ist die Klappe längst gefallen und der Ford Ka steht längst wieder in der Garage. Und wir können uns auf reiche Action unter anderem im schönen Italien freuen. Und eines ist sicher: Welches Fahrzeuge käme besser durch die kurvenreichen Strecken dort als der Ford Ka? Denn wer einmal dort war und diese Straßen erleben durfte, der weiß, ein kleines Auto ist da manchmal mehr als ein großes. Eine gute Wahl also, die da getroffen wurde von den Machern des neuen James Bond Films, Quantum of Solace”.