Entries Tagged as 'Automobile'

Ölwechsel: Lamborghini von Saudi Arabien nach London eingeflogen

Reiche Männer aus der arabischen Welt sind dafür bekannt, ein Faible für schnelle und insbesondere auch für teure Autos zu haben. Schon in unzählige Fernsehreportagen durfte der deutsche Zuschauer bewundern, wie viel Geld die Scheiche in ihre Automobile investieren. Doch nun hat es ein Scheich auf die Spitze getrieben: Damit an seinem Lamborghini Murcielago ein Ölwechsel durchgeführt werden konnte, ließ er das Fahrzeug extra von Saudi Arabien nach London fliegen. Am Freitag der vergangenen Woche wurde der Sportwagen von der Airline „Emirates“ nach London geflogen, wo man zügig den Ölwechsel durchführte, so dass der Wagen bereits am Montag wieder zurück nach Saudi Arabien geflogen werden konnte. Einzig und allein die Kosten für den Fahrzeugtransport sollen sich auf rund 30.000 Euro belaufen haben.

Nun könnte man ja argumentieren, dass Qualität ihren Preis hat und man deshalb gern eine Fachwerkstatt aufsucht. Allerdings stellt sich gleichzeitig die Frage, ob dies für einen Ölwechsel erforderlich ist. In Anbetracht der Tatsache, dass Fahrzeuge aus dem Hause Lamborghini in der arabischen Welt sehr gefragt sind und der Scheich bei weitem nicht der einzige Besitzer eines solchen Fahrzeugs ist, hätte sich bestimmt auch vor Ort eine Kfz-Werkstatt gefunden, die den Ölwechsel fachgerecht hätte durchführen können.

Umweltschützer, die sich ohnehin nicht für derartige Fahrzeuge begeistern können, sind empört. Der Sprecher einer britischen Umweltschutzorganisation sagte, dass der Scheich in Sachen Umweltverschmutzung einen neuen Rekord aufgestellt hat: Die Menge an CO2, die allein durch den Transport entstanden ist, stehe in keinem Verhältnis zum CO2-Ausstoß, den das Fahrzeug erzeugen kann – und dieser fällt im Vergleich zu anderen Fahrzeugen immens hoch aus.

Porsche Cayenne Turbo S

Diese Woche hat Porsche das überarbeitete Modell des Cayenne Turbo S vorgestellt. Allein der Name lässt bei vielen Porsche-Fans die Herzen höher schlagen – immerhin handelt es sich bei diesem Fahrzeug um das leistungsstärkste Modell aus der Cayenne-Reihe. Die offizielle Vorstellung des Cayenne Turbo S erfolgte in Peking. Bei Porsche hatte man sich bewusst für eine Fahrzeugvorstellung im asiatischen Raum entschieden, da mittlerweile zahlreiche Porsche-Fahrzeuge in Länder, wie zum Beispiel China, exportiert werden. Und dort ist vor allem das Interesse an den leistungsstarken Top-Modellen sehr groß. Wer es dort zu etwas gebracht hat, der übt weniger Zurückhaltung, als es beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Wenn sich beispielsweise ein reicher Chinese für den Kauf eines Porsche Cayenne entscheidet, dann kommt für ihn eigentlich nur das teuerste Modell in Frage – und das ist eben der Turbo S.

Wo wird gerade beim Preis sind: Das SUV des Stuttgarter Autoherstellers zählt nicht unbedingt zu den günstigsten Fahrzeugen aus dem SUV-Segment. In der Grundversion kostetet der Cayenne Turbo S beeindruckende 132.000 Euro – eine ordentliche Stange Geld. Immerhin könnte man sich für diesen Betrag auch eine Eigentumswohnung kaufen. Allerdings lässt sich der Fahrzeugpreis noch nach oben treiben: Wer das Porsche SUV mit Ausstattungsmerkmalen ergänzt, wie zum Beispiel Keramik-Bremsen oder einem Entertainment-System, der muss erheblich tiefer in die Tasche greifen. Prinzipiell wäre es eine Leichtigkeit, den Preis um 20.000 bis 30.000 Euro zu erhöhen.

Für dieses Geld möchte man natürlich auch etwas geboten bekommen – und das ist beim Cayenne Turbo S auch der Fall. Immerhin erwirbt man mit dem SUV nicht nur ein Fahrzeug, das seinem Fahrer ein entsprechendes Image bietet, nein, auch aus technischer Sicht hat es einiges zu bieten. Da wären zum Beispiel die beiden Turbolader, die den 4,8 Liter V-Motor ganze 550 PS stark machen. Dank dieser brachialen Motorisierung kann das 2,3 Tonnen schwere Fahrzeug auf bis zu 280 km/h beschleunigt werden, wodurch dem Fahrer die Ehre zu teil kommt, das schnellste Serien-SUV zu bewegen. Bei dieser Leistung schaut man gerne über den Kraftstoffverbrauch von 14,9 Liter hinweg, die das Fahrzeug auf 100 Kilometer schluckt.

James Bond kehrt zurück – mit dem Ford Ka

Längst sind die Filme über den Geheimagenten Bond, James Bond, nicht nur eine Freude für Filmfans und für Actionfreunde. Auch die Technik- und Autoliebhaber kommen dabei immer wieder auf ihre Kosten. Ab Montag, den 14. April, gehen die Dreharbeiten weiter. Der nächste James Bond, “Quantum of Solace”, ist in der Mache, da wird am Gardasee die Kamera geschwungen, um ein neues Action- und Technikspektakel einzufangen und auf Celluloid zu bannen. Und es wurde inzwischen bekannt, dass der Agent im Dienste seiner Majestät, mit der Nummer 007, einen Ford Ka fahren wird als Dienstwagen.

In goldmetallic soll „der Kleine“ daherkommen und es ist abzuwarten, wie oft und wie lange der Wagen des James Bond auf der Leinwand unterwegs sein wird. Das ist noch nicht bekannt. Auch nicht die zusätzlichen technischen Finessen, mit denen der Ford Ka des Herrn Bond ausgestattet sein wird. Man darf also richtig gespannt sein. Klar ist, dass auch im neuen Film, “Quantum of Solace”, ein Feuerwerk an Action abgebrannt werden wird. Auch auf Daniel Craig, der sich anlässlich seines ersten James Bond Films, Casino Royale, Anfang des Jahres 2006 mit viel Kritik auseinander setzen musste. Zu viele wollten ihn nicht als Nachfolger von Pierce Brosnan auf der Leinwand als 007 sehen. Er hat diesen Kritiken getrotzt. Und erhielt dann prompt noch im Januar letzten Jahres eine Nominierung Bester Hauptdarsteller“ für Casino Royale von der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst, kurz BAFTA genannt.

Vorbei sind wohl die Zeiten des Aston Martin, auch wenn wir ihm hinterher trauern und er irgendwie immer zu James Bond gehört hat. Wie das inzwischen in aller Welt berühmte „Wodka Martini Shaken, not stirred“, geschüttelt, nicht gerührt. Aber die Zeiten ändern sich. Wie die Darsteller. Wir dürfen also sehr gespannt sein, was neben dem geschüttelten Wodka Martini und neben dem „The name is Bond. James Bond.“, „mein Name ist Bond. James Bond“ noch so alles auf uns wartet. Den Ford Ka, in goldmetallic und sicher mit den allerbesten Fahreigenschaften werden wir sicher auf der Leinwand wiedersehen. Der Filmstart soll am 6. November dieses Jahres sein. Bis dahin ist die Klappe längst gefallen und der Ford Ka steht längst wieder in der Garage. Und wir können uns auf reiche Action unter anderem im schönen Italien freuen. Und eines ist sicher: Welches Fahrzeuge käme besser durch die kurvenreichen Strecken dort als der Ford Ka? Denn wer einmal dort war und diese Straßen erleben durfte, der weiß, ein kleines Auto ist da manchmal mehr als ein großes. Eine gute Wahl also, die da getroffen wurde von den Machern des neuen James Bond Films, Quantum of Solace”.

Volvo XC60: ein elegantes SUV aus Schwedenstahl

Der SUV-Markt ist derzeit richtig am boomen – da lässt es sich kein Automobilhersteller nehmen, entsprechende Modelle auf den Markt zu bringen. Ein Fahrzeugmodell, schon vor seiner Vorstellung auf dem Genfer Autosalon für großes Aufsehen sorgt, ist der Volvo XC60. Er verkörpert das so genannte Cross-Over Konzept und stellt eine Mischung aus einem Kombi und einem Geländewagen dar. Damit fällt der Volvo XC60 in die Klasse der Compact-SUVs.

Die große Medienresonanz ist vor allem auf das Fahrzeugdesign zurückzuführen. Dem schwedischen Automobilhersteller ist es gelungen, die ideale Schnittmenge aus Kombi und Geländewagen zu treffen. Anders als bei den früheren XC-Modellen hat man nicht das Gefühl, dass der Wagen einfach nur höher gelegt und stellenweise mit Kunststoffteilen verkleidet wurde. Stattdessen erwartet den Fahrer ein richtiges SUV, das sich durch ein gelungenes Design auszeichnet. Auffällig ist vor allem die Linienführung, welche dem Auto ein hohes Maß an Eleganz verleiht und gleichzeitig die Herkunft des Fahrzeugs unterstreicht.

Der Volvo XC60 wird gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen. Zunächst werden die Käufer zwischen drei unterschiedlich stark motorisierten Modellen wählen können. Die Palette umfasst drei Motoren, die je nach Modell 163 bis 285 PS leisten. Es steht bereits fest, dass im Jahr 2009 weitere Motoren zur Auswahl stehen werden.

Angaben zum Preis des Fahrzeugs gibt es leider noch keine. Volvo-Fans dürfen hoffen, dass der XC60 im Bereich der bezahlbaren Fahrzeuge wieder zu finden sein wird – immerhin stellt der XC keine vollständige neue Entwicklung dar. Stattdessen basiert er auf der Plattform des Ford Kuga, wodurch Volvo erhebliche Entwicklungskosten einsparen konnte.

Tata macht weitere Schlagzeilen - Opel springt auf den Trend auf

Der indische Mischkonzern Tata sorgt erneut für Schlagzeilen. Aufgrund der großen Resonanz auf den Tata Nano (dem vermutlich preiswertesten Kleinwagen aller Zeiten), kündigte das Unternehmen an, in ungefähr vier Jahren ein Nachfolgemodell für den europäischen Markt fertigen zu wollen. Das Nachfolgemodell des Tata Nano soll der Abgasnorm Euro 5 entsprechen und auch die europäischen Sicherheitsbestimmungen erfüllen, kündigte ein Manager des Konzerns an.

Mit Sicherheit werden sich nicht alle Europäer für das Fahrzeug begeistern können bzw. für einen Kauf entscheiden. Dennoch könnte der preiswerte und sparsame Kleinwagen viel Anklang finden. Gerade im osteuropäischen Raum gibt es viele Menschen, die nur auf die Einführung eines solchen Fahrzeugs warten. Immerhin bietet er ihnen die Möglichkeit, ein neues Fahrzeug preiswert zu erwerben. Gleichzeitig zeichnet sich der Wagen durch einen geringen Kraftstoffverbrauch aus, weshalb er auch bei einigen Autofahrern in Westeuropa Anklang finden könnte.

Opel ist einer der ersten Automobilhersteller, der auf die Ankündigung des indischen Konzerns reagiert und nun selbst prüft, ob man ein ähnliches Fahrzeug entwickeln wird. Entsprechende Konzepte gäbe es schon, sagte ein Unternehmenssprecher. So soll bis Ende dieses Jahres entschieden werden, ob ein ca. 8.000 Euro teurer Kleinwagen entwickelt werden soll, der sich ebenfalls durch geringe Verbrauchswerte auszeichnet. Die Besonderheit dieses Kleinwagens besteht darin, dass er zumindest teilweise aus Motorradkomponenten gefertigt werden soll. Auf diese Weise können die Entwicklungskosten gesenkt werden. Gleichzeitig tragen die Komponenten dazu bei, die anvisierten Verbrauchwerte zu erzielen.

Zahlreichen Opel-Fans stellt sich jetzt sicherlich die Frage, wie ernst die Aussage von Opel gemeint ist. Es kann durchaus sein, dass die Pläne tatsächlich aufgegriffen werden und der preiswerte Mini-Opel in Serie geht. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis wir erste Entwürfe zu Gesicht bekommen.

Porsche treibt es immer mehr nach oben

Die Gewinnzone, welche der deutsche Automobilkonzern erreicht hat, ist fast schwindelerregend. Porsche gibt Absatzrekord bekannt, im vergangenen Halbjahr stieg der Gewinn um satte 19 Prozent. Wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, kommt man auf eine Steigerung von fast einem Fünftel. Im für Porsche im August beginnenden Geschäftsjahr verkaufte der Stuttgarter Autohersteller 46 600 Sportwagen. Dies gab Porschechef Wendelin Wiedeking auf der Hauptversammlung bekannt, auch, dass der Umsatz um 14 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gestiegen ist. Es sieht nach rosigen Zeiten aus. Vor allem liegt der Umsatzschub nach oben wohl am Cayenne, der sich in die Herzen der Autofahrer und vor allem Porschefans geschlichen hat. Hier ist wohl in den nächsten Monaten noch mehr an Verkäufen zu erwarten. Schlechter verkauft hingegen haben sich die die 911er Porsche und die Boxster-Modelle.

Dies waren nur Voraussagen auf der Hauptversammlung, die wirkliche Bilanzerstellung erfolgt im März. Doch Porsche-Boss Wendelin Wiedeking sagte: “Wenn am Ende nichts Unvorhergesehenes passiert, dürften wir wieder ein Ergebnis erzielen, bei dem wir die Freudentränen nur schwerlich unterdrücken können.”

Das Schöne war bei den Zahlen: Auch in Deutschland konnte Porsche zulegen. Unser Land, das ja auch das Land der großen Erfinder und Erbauer von Autos und Motoren ist, hat in dieser Hinsicht ja in den letzten Jahren immer mehr geschwächelt. Nun legt Porsche aber einen drauf. Auch in den USA war Porsche weiter erfolgreich, hat jedoch die Autobestände in den einzelnen Lagern vermindert, um nicht zu viel Bestand zu haben angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten. Aber auch in China und Russland will Porsche noch präsenter werden und in den Verkaufszahlen noch drauflegen.

Tata Nano - Die Autorevolution aus Indien

Auf Indiens Straßen geht es rund: Vor allem in den Straßen der Großstädte tummeln sich unzählige Mopeds, Busse und Fahrräder. Dieses Straßenbild könnte sich schon bald spürbar ändern. Auf der Autoexpo in der Hauptstadt Neu-Delhi hat der Mischkonzern Tata ein neues Fahrzeug vorgestellt, das speziell für den indischen Markt entwickelt wurde. Das Fahrzeug trägt den Namen Tata Nano und lehrt vor allem den amerikanischen und europäischen Automobilherstellern das Fürchten.

Beim Tato Nano handelt es sich nämlich um einen Kleinwagen, der für 100.000 Rupien zu haben ist. Umgerechnet sind das gerade einmal 1.700 Euro - ein Buchteil des Preises, den andere Autohersteller für einen Kleinwagen fordern. Aufgrund des niedrigen Fahrzeugpreises könnte es schon bald so sein, dass der Tata Nano die Mopeds und Fahrräder von den indischen Straßen verdrängt und gleichzeitig Tata zum führenden Autohersteller Indiens macht.

Nach dem Verkaufsstart, der im September dieses Jahres erfolgen soll, wird Tata zunächst eine Jahresproduktion von 250.000 Fahrzeuge anpeilen. Das Unternehmen geht von einer sehr hohen Nachfrage aus und prustet sich damit, in den kommenden Jahren schon bald eine jährliche Fertigung von einer Million Fahrzeuge zu erreichen.

Im Vergleich mit den Fahrzeugmodellen der etablierten Hersteller muss sich der Tata Nano geschlagen geben. Sowohl in Sachen Sicherheit als auch im Bereich des Klimaschutzes setzt der Kleinwagen keine Maßstäbe. Aber dafür ist er nun einmal sehr günstig und wird den Bedürfnissen potentieller Autokäufer aus Indien vorerst mehr als gerecht. Ob man ihn auch auf europäischen Straßen sehen wird, bleibt allerdings fraglich.